Brücke im Botanischen Garten von Christchurch

Christchurch entdecken Teil 5


Botanischer Garten und Hagley Park im Zentrum

Wenn du dich erst mal an der „I-Site“ in Christchurch befindest, bist du schon im botanischen Garten. Was liegt also näher als sich dieses Kleinod gleich mal anzuschauen. Mit Ende Oktober, habe ich mir wohl zufällig die beste Zeit ausgesucht.
Bei meiner Reiseplanung habe ich nicht daran gedacht, dass der Frühling auch noch die Zeit ist, in der alles so wunderschön aufblüht. Umso mehr freute mich diese Tatsache.

Frühling und viele Farbtupfer im botanischen Garten

Skulptur einer Narzisse, Blech bemaltAlso ich kann nur empfehlen, eine geplante Neuseelandreise in den Oktober/November zu legen. Wenn das Wetter stimmt ist es eine Schau, die vielen Farbtupfer im botanischen Garten und auch im benachbarten Hagley Park zu sehen.
Der Avon River fließt in Windungen mitten durch den Garten und macht den ganzen Eindruck noch malerischer.

Als ich auf der kleinen Brücke über den Avon stand, fuhr unter mir eine Gondel mit Besuchern entlang. Etwas weiter genoss ich ein Stück lang die Sonne, die Ruhe und das Gezwitscher der Vögel.
Auch hier saßen oder lagen vereinzelt Menschen oder Pärchen auf dem Rasen und genossen das warme Wetter.

Eine weitere Brücke führt vom botanischen Garten in den Hagley Park. Eine sehr schöne und weitläufige Anlage. Auch dort wieder Radfahrer, Jogger und Leute auf dem Rasen.
Hölzernes Klacken und laute Rufe ab und zu, lockten mich ein Stück weiter. Dort spielte eine Gruppe Jugendlicher Cricket. Wohl eine Schulklasse.
Die Eltern schienen auch dabei zu sein und feuerten Ihre Sprösslinge an. Cricket ist ja in Deutschland ein (relativ) unbekanntes Spiel. Die meisten kennen es nur aus englischen Filmen, aber es ist schon mal interessant.

Dem hektischen Treiben in der Stadt entfliehen

Baumgruppe im botanischen Garten ChristchurchZusammen mit dem Hagley Park und dem Golfplatz, ist der botanische Garten eine sehr ausgedehnte Grünanlage. Durch seine Lage mitten in der Stadt, ist er ein sehr guter Platz dem manchmal doch hektischen Treiben in der Stadt zu entfliehen.

Kommst du vom Zentrum her in den Garten und den Park, ist der Lärm der Baustellen und des Straßenverkehrs verschwunden. Da der Park bereits 1850 angelegt wurde, findest du viele beeindruckend große Baumarten.
Viele davon wurden damals, vor 160 Jahren importiert und zählen heute zu den größten Bäumen Neuseelands. Es befinden sich überhaupt, viele Pflanzen aus anderen Teilen der Welt dort. Der Nachmittag im botanischen Garten und dem Hagley Park war sehr entspannend.

Die „University of Canterbury“, schon fast ein kleiner Stadtteil

Auch das Universitätsgelände der „University of Canterbury“ ist einen Spaziergang wert. Es liegt ein ganzes Stück westlich des Hagley Parks und ist ziemlich groß. Für die fast 3 Kilometer bis dorthin empfiehlt es sich vielleicht das Auto zu nehmen.

Zu Fuß geht zwar auch, aber es zieht sich. Wie gesagt, es ist alles etwas weitläufig hier, dafür aber überall schön grün.
Klar, dass um dieses Gelände herum viele junge Menschen unterwegs sind. Cafés und Restaurants findest du dort natürlich auch. Hier sprudelt das Leben förmlich.
Eine Karte der hab ich hier mal mit verlinkt. So kannst du am besten sehen wie groß das Gelände ist.

Campus Plan der University of Canterbury

Nach dem Rückweg durch den botanischen Garten zum Parkplatz im Zentrum, habe ich in der „Re:START Mall“ noch etwas gegessen und mich dann auf den Rückweg zu meiner Gastgeberin in der Pine Ave. gemacht.

Am Avon entlang

Die Baustellen zwangen mich zu kleineren Umwegen und so kam ich, immer am Avon River entlang zum Avonside Drive und in die River Road. Bewundernswert ist es nicht was du dort im Stadtteil Avonside zu sehen bekommst.

Gerade hier, zu beiden Seiten des Avon haben die Erdbeben der letzten Jahre besonders gewütet. Fast alle Häuser sind verschwunden und die Grundstücke geben dadurch ein eigenartiges Bild ab. Die Bepflanzungen, Hecken und Bäume sind noch da und auch dort blüht es überall.

Ein etwas bedrückendes Bild und ich hoffe, das auch dort bald etwas von dem „RE Start“ Gefühl der restlichen Stadt zu spüren ist. Im Moment sieht es nicht so aus.

Der nächste Tag wird mich nach dem Farmers Market in Brighton Beach, in Richtung Lyttleton bringen. So ist jedenfalls der Plan. Den Tunnel nach Lyttleton hatte ich schon in einem YouTube Video gesehen und wollte selbst durchfahren. Auch in Lyttleton soll es einen Farmers Market an den Samstagen geben, na mal sehen.

Meine anderen Beiträge über Christchurch und meine ersten Tage in Neuseeland findest du hier:

Alles ist anders und das trifft dich mit Wucht
Christchurch: Ankommen, Mietwagen und Unterkunft
Christchurch. Ankommen und wohlfühlen
Christchurch. Endlich Telefon und Internet
Individuell Reisen heißt: um alles selber kümmern
Einkaufen, Gratis-Parken, Wege im Zentrum
Das „Visitor Center“, die „I-Site“
Lyttleton, in der Nähe von Christchurch
Christchurch mein vorerst letzter Tag
Von Christchurch nach Akaroa

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