Die erste Nacht, der erste Tag, nicht hetzen lassen

Bevor ich mich jetzt ins Abenteuer Neuseeland stürze, und in das „Gewusel“ der „Boomtown Christchurch mit ihren vielen Baustellen eintauche, war es mir wichtig erst mal in Ruhe „Anzukommen“. Die erste Unterkunft über „Airbnb“ zu buchen war eine gute Entscheidung.

Nach zwei Tagen auf Flughäfen bzw. im Flugzeug muss man erst mal ausschlafen um in den neuen Rhythmus zu kommen. Durch die Lage von Annes Haus konnte ich auch gleich den ersten Vormittag so richtig genießen.

Ankommen und wohlfühlen

Wenn die erste Nacht gut ist, wird die ganze Reise gut werden. Diese Reiseweisheit hat sich für mich bestätigt. Diese erste Nacht wird mir genauso positiv in Erinnerung bleiben, wie der erste Tag. Vor allem mein erster Besuch am Pazifikstrand bei herrlichem Wetter war ein tolles Erlebnis.

Also ich sag’s gleich nochmal, „Airbnb“ (Hier) ist der beste Weg zu einer ordentlichen Unterkunft zu kommen. Ohne Reisebüro unterwegs zu sein hat was für sich. Man kommt sich echt vor, als ob man Freunde besucht. In den meisten Fällen werden es spätestens dann Freunde sein, wenn du wieder abreisen musst.
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Das Haus meiner Gastgeberin zu finden war nicht schwer. Immerhin hatte ich mir den Weg schon ein paar Mal zuhause auf Google Earth-Streetview angesehen. Selbst dort zu sein, ist natürlich ganz anders. Die Baustellen haben meinen geplanten Weg noch zusätzlich durcheinandergebracht. Klar, die siehst du nicht in den meist etwas älteren Bildern in Streetview.

Als größte Stadt auf der Südinsel wird Christchurch zwar nie mehr Aussehen wie vor dem Erdbeben 2011, man sieht aber deutlich welch gigantischer Aufwand betrieben wird um eine neue City entstehen zu lassen.

Aber egal. Da stand ich vor dem Haus, in dem ich die nächsten 3 Nächte verbringen wollte. Einem typischen Einfamilienhaus hier in Neuseeland. So ähnlich scheinen hier die meisten zu wohnen. Neubausiedlungen mit 10 oder mehr Stockwerken, wie hier in Deutschland, habe ich jedenfalls keine gesehen.

Tausende solcher Häuser, in Wohngebiete und Stadtteile aufgeteilt, gruppieren sich um ein (relativ) kleines Zentrum. Viele davon sind genauso liebevoll gepflegt, wie hier bei uns. Komischerweise ist der Rasen immer gut gepflegt, was mich wieder an Deutschland erinnert.

Die Art der Aufteilung, der Wohngebiete, ist mittlerweile auch weltweit typisch. So erklären sich auch die Entfernungen und warum man den Eindruck hat, dass die Maßstäbe auf den Plänen nicht stimmen können.

Herzlicher Empfang, schönes Zimmer

Ich wurde sehr herzlich von Anna begrüßt. Sie stellte mir gleich den Herrn des Hauses, Ihren Sohn Felix vor und zeigte mir mein Zimmer. Ein sehr schöner Raum mit einem großen Fenster zur Straße.
Nachdem ich mein Gepäck ins Zimmer gebracht, ausgepackt und geduscht hatte, unterhielten wir uns über alles Mögliche. Anne machte mir sogar etwas zu Essen, obwohl das gar nicht im Preis drin war.

Anne hat ein wunderschön eingerichtetes Zuhause., Es ist bestimmt oft das Reise-Highlight ihrer Airbnb-Besucher

Felix, der gerade Mal laufen kann, wuselte dabei oft um uns herum und brachte mich immer wieder zum Lachen. Ich ging dann aber zeitig zu Bett um in den neuen Rhythmus zu kommen. Mit dem wunderbaren Gedanken, keine 300 Meter vom Pazifik entfernt zu sein bin ich auch schnell eingeschlafen. So gut und zufrieden habe ich schon lange nicht mehr geschlafen.

300 Meter zum Strand und die Großstadt im Rücken

Die Lage von Anna’s Haus ist tatsächlich sehr gut. 300 Meter zum Strand und vieles, was du sonst noch brauchst, findest du bereits in der Brighton Mall. Ein kleineres Center, das nur 5 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Hier in Neuseeland eigentlich ein Katzensprung.
New Brighton Pier, mit Bibliothek und Gaststätten, ist gleich nebenan. Die nett zusammengewürfelte Ansammlung von guten Restaurants, Cafés und Geschäften hat eine ganz eigene Ausstrahlung.
Ein paar Bilder und ein kurzes Video vom New Brighton Pier, habe ich euch wieder unter dem Artikel eingebaut. Ihr könnt euch also schon ein Bild von New Brighton machen.

Endlich am Pazifik

Der Pazifik war nach dem Frühstück bei Anna mein erster Weg. Als ich das erste Mal über die Düne stieg und den Pazifik sah, hatte ich wieder so einen absolut glücklichen Moment. Eins meiner Traumbilder ist wahrgeworden.

Ich setzte mich auf ein großes Treibholzstück und schaute über den Ozean in Richtung Osten. Jetzt bin ich wirklich hier dachte ich lächelnd. Wow über 10000 Kilometer nur Wasser, bis nach Chile.

Die Sonne stand schon etwas höher, als ich schließlich zu meinem ersten Strandspaziergang aufbrach. Eine gute Stunde hab ich den Strand erkundet. Tiefblauer Himmel, ein paar Wolkenfetzen am Horizont. Die Sonne war schon ziemlich warm, fast ideal.
Wenn der eiskalte Wind nicht gewesen wäre, hätte ich sogar meine Jacke ausziehen können. Hier ist eben doch erst Frühlingsanfang Ende Oktober und das merkt man spätestens wenn der Wind auffrischt.

Ich hatte bereits die Zeit vergessen. Eigentlich wollte ich in die Stadt um mir eine Simkarte und ein paar Ausrüstungsgegenstände zu besorgen. Wichtige Dinge, die ich für die Tage unterwegs und auf den Campingplätzen brauchte.

Also machte ich mich nach dem Strandspaziergang auf, um in Christchurch shoppen zu gehen. Die Erkundung des New Brighton Pier und der Brighton Mall kann ich ja später fortsetzen.
Samstags soll dort auch ein Wochenmarkt sein, wie Anna mir erzählt hat. Da ist immer viel los und ich beschloss am Samstag dorthin zu gehen. Jetzt erst mal rein in die Stadt, mit meinen „Linksfahr-Erfahrungen“ gar nicht so einfach.

Nutzt nichts, ich will ja die Stadt sehen, deswegen bin ich ja auch hier. Aber okay, das lässt sich ja gut mit dem Einkaufen verbinden. Auch das wird alles neu und interessant sein, was wird mich erwarten?

meine weiteren Artikel über Christchurch und meine ersten Tage in Neuseeland findest du hier:

Alles ist anders und das trifft dich mit Wucht
Christchurch: Ankommen, Mietwagen und Unterkunft
Christchurch. Endlich Telefon und Internet
Individuell Reisen heißt: um alles selber kümmern
Einkaufen, Gratis-Parken, Wege im Zentrum
Das „Visitor Center“, die „I-Site“
Botanischer Garten und Hagley Park
Lyttleton, in der Nähe von Christchurch
Christchurch mein vorerst letzter Tag
Von Christchurch nach Akaroa

Hier noch ein kurzes Video vom Pazifik am New Brighton Pier in Christchurch und danach, noch ein paar Bilder.
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Pazifik am New Brighton Beach, Christchurch Pazifik am New Brighton Beach, Christchurch

Pazifik am New Brighton Beach, Christchurch
2Pazifik am New Brighton Beach, Christchurch

Pazifik am New Brighton Beach, Christchurch3 man sieht den Frühling 31.10.2014

New Brighton Beach, Christchurch Blick in Richtung Sumner New Brighton Beach, Christchurch Blick in Richtung Sumner

New Brighton Beach, Christchurch

2 New Brighton Beach, Christchurch

3 New Brighton Beach, Christchurch

4 New Brighton Beach, Christchurch

Christchurch, New Brighton Pier am New Brighton Pier in Christchurch

Christchurch, New Brighton Pier, Infotafel

Christchurch, New Brighton Pier

Christchurch, New Brighton Pier 2

Christchurch, New Brighton Pier 3

Christchurch, New Brighton Pier 4

Christchurch, New Brighton Pier 5

Christchurch, New Brighton Pier 6

Christchurch, New Brighton Mall Christchurch, New Brighton Mall, Cafès, Gaststätten und mehr

Christchurch, New Brighton Mall 2 interessante Benzinpreise, 2,14 NZ $ = 1,38 € 2 Wochen später waren es nur noch 2,09 NZ $

Christchurch, New Brighton Mall 3

Christchurch, New Brighton Mall 4

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