6300 Kilometer auf beiden Inseln

Wiederholungstäter? Aber gerne doch, wenn es um eine Neuseeland Reise geht.
Warum Neuseeland? Weil ich mich dort glücklich fühle, weil ich mich dort frei fühle.
Es ist „mein“ Gefühl für Neuseeland. Auf meiner ersten Reise war es das Gefühl anzukommen, und auf der zweiten Neuseeland Reise ein Gefühl wie, heimzukommen.
Ich kann da zwar nur für mich sprechen, aber ich gebe meine Eindrücke und Erlebnisse sehr gerne weiter.
Und weil ich, wie jeder Mensch, dem Gefühl glücklich zu sein irgendwie nachlaufe, werde ich es auch weiter tun, das „Neuseelandreisen“.
So oft es mir möglich ist, und solange ich kann.

Zuviel geplant ist besser als Zuwenig

Vom 26/28.10.2017 bis zum 21/22.11.2017 habe ich es wieder getan und mir auf dieser Neuseeland Reise, wieder alleine und ohne Reisebüro, beide Inseln Neuseelands angesehen. Wobei die Ankunft mit der Fähre auf der Südinsel schon ein Gefühl wie, nach Hause kommen, auslöste. Ein schönes Gefühl.

Ohne die Flüge waren es also drei Wochen und drei Tage in Neuseeland. Immer noch viel zu kurz aber schon etwas mehr als auf der ersten Reise.

Dafür beide Inseln und ein vollgepackter Reiseplan, auf dem ich absichtlich mehr geplant habe. Um einerseits nichts zu vergessen wenn ich dran vorbeifahre, und andererseits auch weglassen zu können, wenn die Zeit nicht reicht.
Durch dieses “weglassen” hat man ja auch Gründe um wiederzukommen. Obwohl eigentlich keiner, der einmal da war, welche braucht oder?

Reise auf der Nordinsel Neuseelands

Neuseelandreise Weit-weg reisen Cape ReingaWichtig waren mir auf der Nordinsel vor allem Cape Reinga, hier: (Auf der Nordinsel zum Cape Reinga) und Tane Mahuta hier:(Im Waipoua Forest, bei Tāne Mahuta). Okay, Wellington noch mit den Weta Studios und Napier war auch sehr schön, mit seinem National Aquarium und der interessanten Architektur.

Was im Norden sonst noch auf dem Weg lag hab ich natürlich auch nicht übersehen. Einige Stunden hatte ich das Gefühl direkt durch das Auenland zu fahren und nur die asphaltierten Straßen störten diesen Eindruck.

Oft schlängelt sich die Staatsstraße 1, auch hier auf der Nordinsel Neuseelands, in engen Kurven durch den Urwald. Da wird das ständige, Gas geben, lenken und bremsen zur Geduldsprobe.
Kurz bevor es nervig werden könnte, bieten dann aber schnurgerade Abschnitte, auf denen sich das Ende der Straße am Horizont verliert, soviel Erholung, dass du mit einem breiten Lächeln weiterfährst.

Mir geht es jedenfalls so, dass ich nach ein, zwei Tagen in Neuseeland, die Hektik zuhause vergesse und das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht kriege.
Auch ohne rosarote Brille oder andere Hilfsmittel.

Klar, war ich von einzelnen Zielen auch enttäuscht, nachdem ich dort war, aber das wird Ansichtssache sein.
Die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden und 100% Perfektion gibt es wohl nirgends.
Das ist ja das Schöne am individuellen Reisen, wenn es dir irgendwo nicht gefällt, fährst du einfach weiter. Neuseeland ist wunderschön und so abwechslungsreich, dass du nach ein, zwei Kurven wieder begeistert lächelst.

Neben neuen Reiseberichten, mit Bildern und Videos dazu, wirst du auch die Routen und Karten dazu wieder unter den Artikeln und auf weiteren Karten finden. Hier und oben im Menü, unter “Reisen/Städte/Orte sind die Karten meiner Reiserouten.
Erste Reise 2014:
Reiseroute auf der Südinsel 2014
Zweite Reise 2017:
Reiseroute auf der Nordinsel 2017
Reiseroute auf der Südinsel 2017

Ich freu mich darauf, denn jede Stunde Arbeit an den Beiträgen bringt mich wieder vor Ort und lässt die Erinnerungen aufleben.

Über die Cook Street auf die Südinsel

Ankunft in Picton, Fähre Interislander, weit-weg.reisenDass die Ankunft mit der Fähre auf der Südinsel das Gefühl auslöste nach Hause zu kommen, hatte ich oben schon kurz erwähnt. Endlich wieder da, dachte ich, als Picton vor mir lag und die Interisländerfähre langsam in der Bucht wendete.
Übergesetzt habe ich auf der Aratere, (Hier) die 1998 in Spanien vom Stapel gelaufen ist, und 2011 in Singapur nochmal um 30 Meter verlängert wurde.

Picton empfing mich zwar nicht mit Sonnenschein, aber das störte mich nicht. Nach einem kurzen Besuch der Stadt, bog ich gleich in Richtung Westen, auf den Queen Charlotte Drive ab. Ich wollte an diesem Abend noch am Rand der Buchten des Marlborough Sounds, über Havelock, bis zum Campingplatz am Pelorusriver zu kommen.

Zweite Neuseeland Reise auf der Südinsel

Neuseeland, Südinsel, Straße an der Westküste, weit-weg.reisenDamit begann meine zweite Reise auf der Südinsel Neuseelands, die mich an der Westküste nach Haast, dann zum Milfordsound, und über Invercargill nach Bluff, ganz in den Süden führte. Danach durch die Catlins und über Lawrence in mein geliebtes Dunedin und zum zweiten Besuch des jährlichen Viktorian Festivals nach Oamaru.

Schließlich fuhr ich in Richtung Christchurch zu meinem Rückflug über Sydney und Dubai nach München. Aber nicht, ohne mir vorher noch die vielen Veränderungen in Christchurch anzusehen und über Lyttelton den Bridle Path zu besuchen.

Den Weg den tausende Neuankömmlinge damals nach der langen Schiffspassage, von Lyttelton aus, das früher noch Port Cooper hieß, gehen mussten um weiter ins Land zu kommen. Für die vielen Menschen damals, war das eine ganz andere Art von Neuseeland Reise.

Ich versuchte zu sehen, was die ersten Siedler sahen, als sie über den Bridle Path zum ersten Mal auf die weiten Ebenen der Canterbury Plains blickten. Es ist ein beeindruckender Anblick.

Klar muss man sich die ausgedehnte Stadt Christchurch erst mal wegdenken, aber dann kann man sich die Gefühle der Siedler beim Anblick des endlos weiten Landes vorstellen, das im Westen nur von den Schneebedeckten Bergen der Südalpen begrenzt wurde.
Hoffnung, Glück, Tatendrang, der feste Wille neu zu beginnen. Überwältigend.

Der Weg ist das Ziel?

Was ich hier wieder nicht vergessen werde, sind die langen Wege. Es waren auf dieser Reise, und über beide Inseln, 6300 km die ich zurücklegte. Auf meiner ersten Reise waren es insgesamt 5000 km, nur auf der Südinsel. Eines der Hauptziele auf Neuseelandreisen ist wohl doch der Weg.

Neuseeland, am Kilkenny Lookout, weit-weg.reisenDer ist manchmal stundenlang sehr Kurvenreich, manchmal gefährlich nah an Abgründen und manchmal geht es viele Kilometer einfach nur geradeaus.
Auf der Südinsel oft ohne jeglichen Gegenverkehr. Herrlich diese Einsamkeit, diese Ruhe.

Einmal kamen mir nach einer gefühlten Ewigkeit drei Autos nacheinander entgegen und ich dachte kurz; ohh… Rushhour? Und da war es wieder, das Grinsen.

Während der Fahrt kannst du oft herrliche Aussichten genießen und Neuseelands Natur hautnah erleben.
Nach vielen Kurven, die dir das eine oder andere „Woow“ entlocken werden, siehst du neue Ausblicke die dich bestimmt auch faszinieren werden. Ich liebe Neuseeland.

Besonders an der Westküste tauchst du immer wieder ein, in das Grün des Urwalds, denkst plötzlich an Jurassic Park und blinzelst verstohlen um die nächste Ecke, ob da nicht vielleicht doch ein Saurier auftaucht.

Okay vielleicht übertreibe ich jetzt ein bisschen, aber der Gedanke kam mir tatsächlich das eine oder andere Mal.

Die vielen Bilder und die Videos zu bearbeiten wird mich beschäftigen. Aber sobald wieder etwas davon fertig wird, werde ich es veröffentlichen. Über meinen Newsletter wirst du die Infos über neue Beiträge, Bilder und Videos als erstes erhalten.
Melde dich einfach hier an. Mein kleines E-Book, dass dir beim Packen hilft kannst du dir dann auch gleich holen. ich habe es nach der zweiten Reise aktualisiert.
Newsletter

Newsletter

Verpasse keine neuen Artikel
E-Book, Neuseeland-Was brauchst du auf der Reise 2017 Kette am Stirling Point
Facebook ButtonGoogle + ButtonTwitter Button

Aktuelle Währungskurse

Währungskurse



Mietwagen Neuseeland