Einer dieser unvergesslichen Momente

In den letzten Artikeln ging es um Oamaru. Es hat mir dort sehr gut gefallen aber ich muss ja weiter. Drei Wochen sind schnell vorbei und es gibt noch so viel zu sehen/zu erleben. Also, weiter in Richtung Moeraki. Die „Moeraki Boulder“ sind ja weltweit bekannt und ein einzigartiges Phänomen. Klar dass die auf meinem „Must See“ Plan stehen.

An der Küste entlang nach Moeraki

Wegweiser am Abzweig nach MoerakiMoeraki liegt zirka 35 Km südlich von Oamaru, also ein Katzensprung. Um mehr zu sehen von dem herrlichen Land, ist es besser so oft es geht die Hauptstraßen zu meiden.
Den Weg an der Küste entlang in Richtung „Moeraki“ hatte ich mir in Google Earth schon ausgesucht.

Wenn du auch die Küstenstraße nutzen willst, musst du vom Steampunk HQ aus die „Itchenstreet“ hochfahren und an der zweiten Kreuzung links in die „Wharfestreet“ abbiegen.

Geradeaus in die „Beachroad“ in Richtung „Kakanui“ und runter zur Küste. Bis zum „Waianakarua River“ geht es auf der Küstenstraße, fast nur neben dem Strand entlang.
Ein sehr schöner Weg mit vielen Plätzen zum Parken, genießen und für Strandspaziergänge.

Bei „Waianakarua River Mouth“ geht es wieder zurück zur Staatsstraße 1 und es ist nur noch ein Katzensprung bis zu den „Moeraki Boulders“.

Hampden, Camping und Rastplatz

Hampden HolidayparkKurz vorher kommst du noch durch Hampden. Hier gibt es einen sehr schönen Campingplatz, den ich mir für meine nächste Reise schon eingeplant habe.
Die Lage des „Hampden Camping Ground“ ist einfach wunderbar. Fast direkt am Strand, von Büschen und Bäumen umwachsen, findest du hier sicher Ruhe.

100 Meter weiter ist auch ein schöner Rastplatz. Ob man hier auch Übernachten kann weiß ich nicht, aber Toiletten sind dort und von hier aus kannst du auch zu den Moeraki Boulders laufen.

Hampden ist ebenfalls ein schöner kleiner Ort und unten in der Karte kannst du dir den Ort, sowie den Campingplatz näher anschauen. Einfach reinscrollen und dann das Streetview Männchen auf die Straße ziehen.

Die „Moeraki Boulders“. Vorhang auf, wir präsentieren

Auch hier wieder die Vorfreude auf diesen lang erträumten Platz. Klar ist alles etwas anders.
Auf den Bildern sieht man ja meistens nur die Boulders und nicht viel von dem Drumherum.

Das ist wohl bei allen Touristenattraktionen so, die vermarktet werden und ich finde es gut so. dass es hier extra einen großen Parkplatz, das Café/Restaurant, Infomaterial, Souvenirshop und Toiletten gibt.

Um zwischen dem Souvenirshop und dem Restaurant zu den Boulders zu kommen, musst du noch ein Stück Weg zwischen hohen Büschen durch, die auch hier gerade herrlich geblüht haben.

Die letzte Treppe hinunter zum Strand, kommt es dir bestimmt auch so vor als ob sich ein Vorhang öffnet.
Fast wie auf der Bühne, Vorhang auf, wir präsentieren.

Da waren sie endlich, die „Moeraki Boulders“. Ich musste erst mal kurz stehenbleiben um wieder einen dieser unvergesslichen Momente zu genießen. Es ist dieses Glücksgefühl, das du hast, wenn du ein langersehntes Ziel erreicht hast. Ich bin da, ich bin tatsächlich da.

Jetzt, spät am Nachmittag, waren die meisten Touristen schon wieder weg. Oben auf dem Parkplatz standen auch keine Busse mehr und die paar Leute die jetzt hier waren konnte ich an einer Hand abzählen.
Dazu war noch Ebbe, was mir ermöglichte die Boulders in ihrer vollen Pracht zu sehen. Ein wunderschöner Anblick.

Ein Video und Bilder findest du wieder unten in der Galerie über der Karte, die dir meinen Weg von Oamaru nach Moeraki zeigt.

Moeraki und „Fleurs Place“

Blick nach MoerakiMoeraki selbst liegt etwa zwei Kilometer südlich und ist ein kleiner, sehr schöner Fischerort, der durchaus einen Abstecher wert ist. Besonders das bekannte Restaurant: „Fleurs Place“, ist zu empfehlen.
Direkt am Meer gelegen kannst du hier hervorragend essen.

Wenn du von hier aus nördlich am Strand entlang gehst, kommst du wieder zu den Boulders. Der Strand ist auch hier sehr schön.
Richtung Osten an der Landzunge entlang, auf der Moeraki liegt, findest du auch sehr schöne Plätze. Auf den Hügeln dort hast du einen phantastischen Ausblick.

Es war schon die richtige Entscheidung mich auf die Ostküste zu konzentrieren. Das Wetter ist hier besser und auch wenn Attraktionen wie die Boulders voll erschlossen sind, ist hier nicht so viel los wie bspw. in Queenstown.
Wenn du es liebst, dass es etwas ruhiger ist, wirst du an der Ostküste und in der Vorsaison, jetzt im Frühling, nicht enttäuscht.
Christchurch, Oamaru, Dunedin und der Süden durch die Catlins bis Bluff waren wunderbar und ich kann gar nicht so richtig verstehen warum in den meisten Reiseführern, Berichten und Artikeln immer nur kurz darüber berichtet wird. So nach dem Motto: „Ja, ja, da sind wir auch durchgefahren.

Staatsstr. 1, Abzweig nach Moeraki
Wegweiser am Abzweig nach Moeraki
Wegweiser. Abzweig nach Moeraki
Einfahrt zu den Moeraki Boulders
Shop und cafè bei den Moeraki Boulders
Weg zu den Moeraki Boulders
Treppe zum Strand bei den Moeraki Boulders
Bei den Moeraki Boulders
Bei den Moeraki Boulders 2
Blick nach Moeraki
Bei den Moeraki Boulders 3
Moeraki Boulders 2
Moeraki Boulders 3
Moeraki Boulders 4
Moeraki Boulders 5
Treibholz bei den Moeraki Boulders
Moeraki Boulders 7
Moeraki Boulders 8
Moeraki Boulders 9
Moeraki Boulders 10
Moeraki Boulders 11
Moeraki Boulders 12
Moeraki Boulders 13
Moeraki Boulders 14
Moeraki Boulders 15
Moeraki Boulders 16
Moeraki Boulders 17
Moeraki Boulders 18
Moeraki Boulders bei Flut