Atemberaubende Orte, in Neuseelands herrlicher Landschaft

Nach der ersten Nacht auf dem DOC Campingplatz „Orari Gorge“ (letzter Artikel: Hier), fuhr ich zurück auf die „79“ und über „Geraldine“ und „Fairlie“ in Richtung „Lake Tekapo“ und „Lake Pukaki“.

Geraldine und Fairlie sind zwei ländliche Orte, die an diesem Montagvormittag immer noch wie im Sonntagsschlaf wirkten. Alles strahlt hier scheinbar Ruhe und Gelassenheit aus. Von unserer Hektik zum Wochenbeginn, keine Spur.

Geraldine, mein erster Stopp an diesem Montag

Geraldine wird (wie viele solcher Orte), hier in den ländlichen Gegenden von Weitläufigkeit, großen Grundstücken und viel Grün geprägt. Jeder dieser Orte hat aber seinen eigenen Charme.

Das „Geraldine Vintage Car and Machinery Museum“ soll laut einiger Artikel, die ich vorher gelesen habe ganz interessant sein, sollte aber erst um 10.00 Uhr öffnen. Das hätte ich mir gern angesehen, aber solange wollte ich nicht warten.

Im Zentrum. Rund um die Bibliothek findest du eine Art Park, links und rechts der Straße. Dort ist auch ein Holiday Park mit Motel, falls du dort übernachten willst.
Auch mehrere Kunstgalerien gibt es hier. Ich entschied mich jedoch nach dem Besuch der „I-Site“, einiger Geschäfte und einem Kaffee in der „Berry Barn Bakery“, weiterzufahren.

Fairlie, ähnlich wie Geraldine

Die Strecke zwischen „Geraldine“ und „Fairlie“ ist landschaftlich sehr schön und bei dem geringen Verkehr, ist das Fahren, sehr entspannend.
Fairlie, ein ähnlicher Ort wie Geraldine war meine nächste Station und auch hier strahlt alles diese Ruhe aus, die mir überall in Neuseeland so gut gefällt.
In Fairlie musst du jedoch von der „79“ auf die „8“ abbiegen, wenn du zum „Lake Tekapo“ und zum „Lake Pukaki“ willst.

Lake Tekapo, herausgeputzt und auf Tourismus getrimmt

„Lake Tekapo“ ist auch ein schöner Ort. Am See und an der Hauptstraße ist alles auf Tourismus getrimmt und die Geschäfte bieten hauptsächlich Souvenirs an.
Gaststätten und Buchungsbüros für alle möglichen Aktivitäten findest du dort auch.

Interessant ist aber die Tekapo Springs – Freizeitanlage mit der Kulisse des Mt. John im Hintergrund. Die Anlage verfügt über drei „Hot Pools“, die sie schön in die Landschaft eingefügt haben.
In natürlicher Umgebung, bei Pool Temperaturen mit bis zu vierzig Grad Celsius sicher ein Vergnügen.
Hier ist noch ein Link zur Info: Tekapo Springs Website

Trotz all der interessanten Dinge habe ich mich dort nicht lange aufgehalten. Ich wollte zum „Lake Pukaki“, wollte herausfinden ob das Wasser dieses Sees wirklich so Türkis ist.

Lake Pukaki, türkisfarbenes Juwel

Lake Pukaki, türkisfarbenes WasserAm Lake Pukaki angekommen regnete es zwar, aber nach ein paar Minuten war wieder schönes Wetter. Nur der Wind war noch eisig kalt. Da spürt man die Jahreszeit, den erst beginnenden Frühling noch deutlich.

Vom Wasser des Sees war ich tief beeindruckt. Selbst wenn du direkt am Ufer stehst und ins Wasser schaust, ist alles Türkis.
Die Farbe des Wassers entsteht durch feine Partikel aus dem Abrieb des Gletscheruntergrundes und wird hier „Gletschermilch“ genannt.

Irgendwo habe ich gelesen, dass Lake Pukaki ein einzigartiges türkisfarbenes Juwel ist. Dem kann ich mich jetzt, nachdem ich das alles selbst gesehen habe, nur anschließen.
Es ist wirklich ein atemberaubender Ort, der von einer herrlichen Landschaft eingerahmt hier in der Berglandschaft der Südalpen liegt.

Viele Seen hier wurden angestaut um die Wasserkraft zu nutzen, das dabei so etwas Wunderschönes herauskam finde ich Klasse. Im Infocenter am Lake Pukaki ist das alles bis ins Detail beschrieben.
Du findest das in einem der Videos, hier unten in der Galerie.

An dem Tag war wenig Betrieb. Naja, ist ja auch noch vor der eigentlichen Saison, und dadurch konnte ich dort ungestört filmen.
Interessant ist auch, dass trotz der Attraktivität des Sees die üblichen touristischen Begleiter, wie Shops und Souvenirläden fast vollständig fehlen.

Rastplatz-Parkplatz, am See

Kurz vor dem Parkplatz am Infocenter findest du rechts direkt am Ufer einen schönen ausgedehnten Rastplatz, der wie ein Landschaftspark angelegt ist. Hier kannst du auch gut übernachten, wenn du im Auto schläfst, denke ich.
Natur pur und am Ufer des Sees entlang Wandern geht hier besser als über die riesigen Felsbrocken vorn am Infocenter zu kraxeln.

Zwei, drei Stunden habe ich mich hier aufgehalten und wundervolle Eindrücke mitgenommen. Dann ging es weiter um über „Twizel“ und „Omarama“ endlich nach „Oamaru“ an die Ostküste zu kommen.

Doch darüber mehr im nächsten Artikel. Lass dich einfach von mir informieren, wenn ich den Artikel veröffentliche. Oben rechts kannst du dich in meinen Newsletter eintragen.

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Parkplatz am Lake Pukaki

Lake Pukaki Nov. 2014

Lake Pukaki 2014

Frühling am Lake Pukaki

Lake Pukaki, Regenwetter

Lake Pukaki, Staudamm

Lake Pukaki, türkisfarbenes Wasser

Lake Pukaki, Felsbrocken am Staudamm

am Ufer des Lake Pukaki

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