Die Catlins – im Süden Neuseelands Teil 5

Von Papatowai aus (Hier) fuhr ich weiter in Richtung Curio Bay. Und danach noch ein ganzes Stück bis zu meiner geplanten Unterkunft am „Lignite-Pit Scenic Stop“, kurz vor Invercargill. Auf dem Weg nach Curio Bay sind noch die neuseeländischen Niagarafälle zu bestaunen. Und alles in allem war das an diesem Tag noch mal ein über 100 km langer Abschnitt.

Auf dem „Cashlands Highway“ durch die Wälder der Catlins

Florence Hill LookoutDie Strecke, die ich danach fuhr, war sehr schön. Wenn du dort mehr Zeit verbringen willst, kannst du einige ausgedehnte Wanderungen unternehmen.

Kurz nach Papatowai kam ich zu einem dieser schön gelegenen Aussichtspunkte, zum „Florence Hill Lookout“.

Es ist gleichzeitig ein Rastplatz, und auf einer Reihe von Tafeln ist die Geschichte des Landstriches sehr gut beschrieben.

Weiter auf dem „Cashlands Highway“ kommt als nächstes der „Lake Wilkie“. Ein paar Kilometer weiter geht es links zu den „Cathedral Caves“ und zum „Waipati Beach“. Dort kannst du von einem Car-Park aus die letzten 500 Meter hinlaufen.

Ich war jedoch schon etwas spät dran. Weil ich noch über „Curio Bay“ bis zum „Lignite-Pit Scenic Stop“ wollte, verzichtete ich darauf, zum „Waipati Beach“ zu laufen.

Nach etwas über 30 Kilometern Fahrt auf dem „Cashlands Highway“, durch die Wälder der Catlins, kam ich im neuseeländischen Niagara an, um mir die Wasserfälle anzusehen.

Die neuseeländischen Niagarafälle

Wegweiser, Niagara Fälle NeuseelandDer Name ist schon sehr ironisch gemeint, aber eine gute Idee, Touristen anzulocken. Es sind eigentlich nur Stromschnellen und davon jedoch auch nur eine.

Aber okay, einer muss ja mal so viel Phantasie gehabt haben, um dort eine Ähnlichkeit mit dem berühmten Vorbild zu sehen.

Zumindest hat mich der Vergleich zum Schmunzeln gebracht, und ich denke mal, das ist der Sinn dieser Attraktion.

Fährst du in Richtung „Curio Bay“, findest du die Fälle direkt in der kleinen Ortschaft Niagara auf der linken Seite der Straße.

Curio Bay

Curio Bay, Catlins, NeuseelandVon Niagara aus ist es nicht mehr weit bis zum Campingplatz am „Curio Bay“. Ich fuhr erst ein Stück am „Waikawa River“ entlang. Dann zieht sich die Straße an der „Porpoise Bay“ bis zu der kleinen Landzunge, auf der ich den Campingplatz fand.

Der Platz ist nicht besonders übersichtlich.
Etliche Schilder zeigten mir den Weg durch das Labyrinth aus Flachs, der hier übermannshoch alles bedeckt.

Für den geneigten Camper eine gute Sache. Man grenzt sich deutlich ab und hat einen ruhigen und relativ unbeobachteten Standplatz.

Jenny Menzel vom „Weltwunderer Blog“ hat einen sehr schönen und ausführlichen Artikel über „Curio Bay“ geschrieben. (Hier) Der Beitrag erklärt sehr gut, was du hier alles tun kannst.

Gelesen hatte ich auch, dass „Curio Bay“ ein Paradies im Paradies wäre und dass du hier auch mit Delphinen schwimmen kannst.
Bist du also mit den Kindern unterwegs, lohnt es sich im neuseeländischen Sommer bestimmt, ein Stück hier zu bleiben. Auch hier kannst du Neuseelands Natur hautnah erleben.

Curio Bay, in den Catlins, NeuseelandIm November ist jedoch noch keine Saison, obwohl schon einige Camper dort waren.

Ich parkte nur kurz und schaute mich etwas um. Ein paar Eindrücke vom Strand, den Klippen und dem starken Wind nahm ich noch mit und fuhr gleich wieder weiter.

Es regnete gerade, und ich wollte ja noch zu meinem Ziel für heute, nach Ashers zum „Lignite-Pit Scenic Stop“. Schließlich war es bereits nach 18.00 Uhr, und ich hatte noch zirka 60 Kilometer über Fortrose nach Ashers vor mir.

Fazit

Die Catlins sind auch bei „Curio Bay“, an der Mündung des „Waikawa River“, ein sehr schöner Landstrich. Allerdings kannst du hier immer mit Wind rechnen, der oft auch sehr stürmisch ist.

Macht aber nichts, denn wenn du nur Sonne, Strand, den Geruch nach Sonnenöl und tausende andere Strandbesucher suchst, bist du hier sowieso falsch.

Die raue Schönheit der Catlins erinnert mich stark an die schottischen Highlands. Ausgedehnte Wanderungen sind hier schon fast meditativ.

Auf den Freiflächen, den Wiesen und an den Stränden peitscht oft ein sehr scharfer Wind. Im November, als ich dort war, ist er auch noch sehr kalt.
Was also die Bekleidung angeht, sollte sie dich vor Wind und Regen schützen.

Da bewundere ich die Kiwis. Immer mit den kurzen Hosen bei dem kalten Wind herumzulaufen, wäre nichts für mich. Die scheinen da ziemlich abgehärtet zu sein.
Ich habe aber auch welche gesehen, die mit kurzen Hosen, Winterjacke und dicker Fellmütze unterwegs waren.
Wie zweckmäßig das ist, kann wohl nur derjenige schlüssig erklären, der so herumläuft.

Die Sonne bringt zwar schon Temperaturen von über 20 Grad Celsius. Das nützt aber nicht viel sobald der Wind auffrischt. Die Antarktis ist eben nicht weit weg, und das spürt man deutlich.

Noch mehr interessante Artikel über die Catlins im Süden Neuseelands findest du hier:

Kaka Point und Nugget Point
Owaka auf dem Weg nach Papatowai
Die Purakaunui Wasserfälle
Papatowai
Lignite-Pit Scenic Stop
Stirling Point in Bluff
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Florence Hill Lookout

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 1

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 2

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 3

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 4

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 5

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 6

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 8

Florence Hill Lookout, Beschreibungstafel 8

Niagara NZ, Wegweiser

Niagara NZ Hall

Niagara falls Heritage Trails

Niagara NZ, Gravelroad

Niagara Falls NZ

Niagara Falls, NZ

Niagara Falls - NZ

at Niagara Falls, NZ

Curio Bay, Catlins

Curio Bay, Catlins, Neuseeland

Curio Bay, in den Catlins, Neuseeland

Curio Bay in den Catlins

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