Jede Stadt hat ihre eigenen Reize

Nach dieser ersten Nacht im „Aramoana Castle“, in der ich so gut wie nie geschlafen habe, war ich morgens ganz alleine im Castle. Margareth musste zeitig in die Stadt um einem Freund zu helfen. Ich machte mir einen Kaffee und sprach erst mal mit Familie und Freunden über Skype.

Margareths WLAN, oder wie es hier heißt „WiFi“, funktionierte sehr gut und ich hatte einen guten Empfang. Das einzige was nicht gut klappte war mein Empfang über 2degrees.
Das Smartphone kannst du hier draußen getrost ausschalten. Scheint irgendwie ein Funkloch zu sein, denn sonst ist der Empfang hier in Neuseeland überraschend gut.
Selbst mitten im nirgendwo klappte das wunderbar.
Ganz oben im Turm hatte ich etwas Empfang, aber das war’s auch schon. Ist halt doch ein Ort zum Ausruhen und Entspannen.

In Richtung Dunedin

Das erste schöne Erlebnis an diesem sonnigen Mittwoch, war die Fahrt in die Stadt.
Was für eine herrliche Straße, zwischen Aramoana, Port Chalmers und Dunedin. Schön, dass ich hier noch ein paar Mal entlangfahren kann.

In Richtung Stadt war die Fahrt noch etwas aufregender. Du fährst direkt am Wasser entlang und keinerlei Leitplanken (oder ähnliches) vermeiden ein schwimmendes Auto, wenn du Fehler machst.
Also, langsam und vorausschauend, es hetzt ja auch niemand.

Ganze zwei Fahrzeuge kamen mir bis Port Chalmers entgegen, also „Laid Back“ und Enjoy. Ein Genuss.
Nach Port Chalmers wird die Straße breiter und führt auch nicht mehr direkt am Wasser entlang. So kam ich schnell bis zum historischen Bahnhof von Dunedin.

Dunedin ausgiebig erkunden

Dunedin, Georgestreet Nov. 2014Mein Plan für heute war einfach. Dunedin! Die Stadt ausgiebig zu erkunden hatte ich mir fest vorgenommen.
Und da jede Stadt ihre eigenen Reize hat, gibt es auch in Dunedin einiges zu sehen.
Einige Orte, die mich schon zuhause interessiert haben, wollte ich auf jeden Fall sehen.

Der Strand, die Baldwinstreet sowieso, der botanische Garten, die Universität und der Bahnhof, sind da nur einige der Ziele.
Mein Ausgangspunkt war also wieder der Parkplatz am Bahnhof, weil du dort den ganzen Tag mit einem Parkschein für 5 $ stehen kannst. (Bzw. kannst du auch immer wiederkommen, mit dem gleichen Schein)

Der historische Bahnhof von Dunedin

Neuseeland, Dunedin, historischer  BahnhofDa ich einmal da war, betrat ich, Bewaffnet mit meiner Kamera, als erstes den historischen Bahnhof.
Die Stadt gibt sich sehr viel Mühe um den Bahnhof in seiner ganzen Pracht zu erhalten.

Das siehst du, wenn du direkt davor stehst und innen ist es noch schöner. Die Stadtverwaltung von Dunedin hat das Gebäude 1994 übernommen und umfassend restauriert.
Das kommt jetzt natürlich allen zugute und der Bahnhof hat sich zu einem richtigen Touristenmagneten entwickelt.

Ob nun die Schalterhalle, die Gaststätte, das Treppenhaus, die Verkaufsräume der Taieri Gorge Railway, oder die sanitären Anlagen, alles ist sehr sauber und gepflegt.

Beeindruckend sind im Inneren des Bahnhofs auch die vielen Mosaikbilder, Ornamente und Stuckreliefs.
In der oberen Etage findest du noch die „New Zealand Sports Hall of Fame“, und eine Galerie der „Otago Art Society“ was auch ganz interessant ist.

neuseeland, Dunedin, hist. Bahnhof, SchalterhalleIch ging nach meinem Rundgang nochmal zum Schalter der Taieri Gorge Railway und reservierte mir einen Platz für den nächsten Tag.
Auf dem Bahnsteig schaute ich mir noch an, wo der Zug abfährt. Ein paar der Waggons standen dort und es gefiel mir, wie gut gepflegt auch die Waggons aussahen.

Schließlich nahm ich mir vor, nachher noch zum Essen hierher zu kommen. Auf einer Tafel vor dem Restaurant stand: „Meatballs with mashed Potatoes“. Klingt gut, dachte ich mir und das war es auch.

Das Octagon und die I-Site

Jetzt erst mal ins Zentrum, dachte ich mir und machte mich zu Fuß auf den Weg. Ist ja nicht weit vom Bahnhof.
Zwei Querstraßen weiter ist gleich das Octagon und dort zog es mich zuerst wieder hin. Biegst du gleich links, in die Princes Street ein, findest du die I-Site von Dunedin.
Dort stöberte ich erst mal ein bisschen in den Broschüren in der Auslage herum, kaufte ein paar kleine Souvenirs und nahm mir zwei Stadtpläne mit, die (wieder gratis) auf dem Tresen lagen.

Natürlich sprach mich auch gleich eine der drei netten Mitarbeiterin dort an und fragte mich wo ich herkomme und ob ich zu der Reisegruppe gehöre, die auch gerade die I-Site füllte.

Als ich verneinte und sagte, dass ich allein reise, kamen wir näher ins Gespräch und ich erklärte ihr, das Dunedin Ursache und Hauptziel meiner Reise ist.
Auch sie spürte wohl meine Begeisterung für diese Stadt und suchte mir viele Broschüren mit interessanten Dingen heraus, die ich mir ansehen sollte.

Einige davon habe ich mitgebracht, eingescannt und du kannst dir die gescannten Broschüren als PDF auf meiner Downloadseite holen.

Als ich sie nach den bekannten Aufklebern mit dem Schriftzug Dunedin fragte, die ich überall an den Heckscheiben der Autos gesehen hatte, gab sie mir gleich eine Handvoll davon.

Ich freute mich riesig und mein Auto zuhause ziert seitdem auch der Schriftzug „Dunedin.“
Okay sagte ich zu ihr, damit komme ich bis zum nächsten Besuch aus, vielen, vielen Dank.
„You‘re Welcome and Enjoy the City“ kam lachend zurück und gut gelaunt verließ ich die I-Site.

Neuseeland, Dunedin, OctagonGleich nebenan holte ich mir jetzt erst mal einen Kaffee und setzte mich, vollends zufrieden, direkt im Octagon auf eine Bank.
Dem Treiben an diesem immer recht belebten Ort zuzusehen und an einem Platz zu sein, der lange nur ein Traum war, ist ein wunderbares Gefühl.
Dort könnte ich stundenlang sitzen, was für ein Platz, was für eine Stadt.

Mal kurz meine Meinung

Ich finde es sehr schade, dass Dunedin von vielen Reiseveranstaltern im Schnelldurchlauf erledigt oder gar nicht erst angesteuert wird. Auch in Reiseberichten und Fernseh-Dokus gönnen die Redakteure und Regisseure dieser wundervollen Stadt oft nur eine kurze Erwähnung.
Dabei hat Dunedin einige sehr bekannte Sehenswürdigkeiten, ist eine Stadt mit einer weltbekannten Universität und einer reichen und glanzvollen Geschichte.

Noch ein Grund deine Neuseelandreise Individuell zu planen. Diese wunderschöne Insel besteht nämlich nicht nur aus dem Milfordsound, Queenstown und Kaikoura, auch wenn das einigen am liebsten wäre.
Einen Vorteil hat das Ganze jedoch. Es ist hier nicht so überlaufen von Touristen, wie an den gerade genannten Plätzen und dadurch viel schöner und ruhiger.

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Dunedin! Eine wunderbare Stadt!
Hallo Dunedin
Mein Weg nach Aramoana
Dunedin entdecken Teil 2
Dunedin entdecken Teil 3
Der Taieri Gorge Railway
Dunedin Beach und die Esplanade
Die Otago Peninsula
Tunnel Beach südlich von Dunedin
Farmersmarket in Dunedin

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Dunedin historischer Bahnhof historischer Bahnhof von Dunedin

Wegweiser am Bahnhof von Dunedin Wegweiser ins Zentrum am Bahnhof von Dunedin

Dunedin, NZ. Historischer Bahnhof Die Stadtverwaltung von Dunedin hat das Gebäude 1994 umfassend restauriert

Entfernungen von Dunedin nach... Wie weit weg ist…

Bahnhof von Dunedin Fußgängerüberführung an der Südseite des Bahnhohs in Dunedin

Erinnerungstafel am Eingang. Bahnhof Dunedin

NZ. Dunedin Bahnhof

Bahnsteig am Bahnhof von Dunedin Selbst der Bahnsteig am Bahnhof von Dunedin ist liebevoll restauriert.

am Bahnhof von Dunedin

Haupteingang am Bahnhof von Dunedin Haupteingang am Bahnhof von Dunedin

Bahnhof von Dunedin, Bahnsteig

Schalterhalle im Bahnhof von Dunedin Die Schalterhalle ist der zentrale Raum im Bahnhof von Dunedin

Treppenhaus im Bahnhof von Dunedin Das Treppenhaus im Bahnhof von Dunedin führt dich zur „New Zealand Sports Hall of Fame“, und einer Galerie der „Otago Art Society“

Blick zur „New Zealand Sports Hall of Fame“ Obergeschoss. Blick zur „New Zealand Sports Hall of Fame“

Dunedin Bahnhof. Schalterhalle von oben Die Schalterhalle von oben

Bahnhof Dunedin, Schalterhalle von oben

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